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Naturheilmethoden


Naturheilverfahren sind medizinische Heilmethoden, die selbstregulierende Kräfte des Organismus ansprechen.

Die meisten Menschen verbinden mit den Naturheilverfahren eine sanfte Medizin ohne "Chemie". Aber so schwammig diese Begriffserklärung der Naturheilverfahren ist, so ausufernd sind die auftauchenden diagnostischen und therapeutischen Ansätze. Diese reichen von erstaunlichen Heilungserfolgen bis hin zu Behandlungen die nur dem Geldbeutel des Anbieters nutzen. Dabei werden sogar Verfahren durchgeführt, die erhebliche Nebenwirkungen oder Schädigungen hervorrufen können. Weil die Naturheilverfahren eben nicht von vornherein eine sanfte nebenwirkungsarme Heilmethode darstellen (man denke nur an die Wirkstoffe des Fingerhuts oder des Fliegenpilz) sind sie seit 1993 Prüfungsfach in den medizinischen Hochschulen. Ich sehe mein Aufgabe in der kompetenten Beratung und ggf. Durchführung von Naturheilverfahren individuell für Sie.

Sauerstofftherapie in der Augenheilkunde


Altersbedingte Durchblutungsstörungen sind oft heimtückisch: Erste Anzeichen einer Minderversorgung des Gehirns und der Sinnesorgane, wie Augen, Ohren und Gleichgewichtsorgane treten als kurzfristige Sehstörungen, Gesichtsfeldausfälle, Verdunkelungsattacken, Hörstürze und Sprachstörungen auf, die in der Fachsprache auch als "TiA", transtorische ischämische Attacken bezeichnet werden.

Bei solchen Beschwerden ist umgehend der Hausarzt oder gegebenenfalls ein Facharzt aufzusuchen. Dort müssen Herz- und Kreislauferkrankungen oder neurologische Erkrankungen ausgeschlossen und gegebenenfalls behandelt werden. Erst dann kann bei fortbestehenden Beschwerden die Sauerstofftherapie angewandt werden. Der geistige Vater der Therapie war Prof. Ardenne, der in jahrelangen und präzisen Versuchsreihen feststellte: Der Sauerstoffpartialdruck in den Körpergeweben sinkt im Laufe des Lebens von 95 % auf 80 % im 50.sten Lebensjahr und auf 70 % im 75.sten Lebensjahr ab. Wird jedoch unter einem bestimmten Modus Sauerstoff inhaliert, so ändert sich für 6 – 12 Monate die Sauerstoffspannung in den Geweben. Der Gasaustausch in Lungen und Geweben wird wieder effektiver. Die Fließeigenschaften des Blutes bessern sich. "Hochschalteffekt der Mikrozirkulation" nannte dies Prof. Ardenne. Besonders bei degenerativen Erkrankungen der Augen und der Sehbahn, für die keine operativen oder medikamentösen Therapien vorhanden sind, kann ein Behandlungsversuch sinnvoll sein. Vor Selbstkauf von Sauerstoffgeräten und Selbsttherapie muss gewarnt werden: Nur unter ärztlicher Kontrolle wird der erforderliche "Hochschalteffekt der Mikrozirkulation" erreicht. Überdosierungen und Unterbehandlungen müssen vermieden werden. Ausschlusskriterien sind zu berücksichtigen. Zusätzliche Verbesserungen mit Verkürzung der Inhalationszeiten wurden durch die Ionisation des Sauerstoffs erreicht.

 
Akupunktur in der Augenheilkunde


Wie in vielen anderen Fachbereichen hält die Akupunktur auch in der Augenheilkunde Einzug. Die Akupunktur basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), deren Grundgedanke das energetische Gleichgewicht im Menschen ist.

Ihr Ziel ist nicht nur die Behandlung bei bestehenden Erkrankungen, sondern auch die Vorbeugung. Vor jeder Behandlung steht eine umfassende augenfachärztliche Untersuchung und Befragung, bei Bedarf auch Zungen- und Pulsdiagnose. Zusätzlich zur eventuell erforderlichen schulmedizinischen Therapie oder aber auch vorbeugend kann die Behandlung mit Akupunktur erfolgen. Dabei werden sehr feine, sterile Nadeln an genau definierten Punkten in die Haut gestochen, um Energieblockaden und Disharmonien in den Meridianen (den Energieleitbahnen des Körpers) zu beheben. Diese befinden sich nicht in den Augen. Mögliche Indikationen zur begleitenden Akupunktur sind sowohl die trockene als auch die feuchte Maculadegeneration, Allergien und akute Entzündungen, Grüner und Grauer Star, trockenes Auge, angeborenes Schielen oder Lähmungsschielen, Sehnervenschäden und Sehschwäche. Voraussetzung ist immer eine augenfachärztliche Diagnosestellung.


Fr.Dr. Waizenegger, Augenärztin in Weingarten, ist hierfür eine kompetente Ansprechpartnerin(www.augenarzt-waizenegger.de). Gerne überweisen wir Sie ggf. dorhin.



Magnetfeldtherapie


Nach F.A. Popp sind die Steuerungsmechanismen biologischer Systeme nicht nur zellulärer-biochemischer, sondern elektro-magnetischer Natur.

Ladungsunterschiede zwischen den Zellen und den umgebenden Gewebe sind entscheidend für Nährstoffaustausch und fehlerfreies Funktionieren. Das nutzt die Magnetfeldtherapie, indem sie Magnetfolien, magnetische Gegenstände (z. B. Ketten) oder Magnetspulen und Magnetfeldgeräte zur Anwendung bringt. Obwohl die Magnetfeldtherapie als nebenwirkungsarme Behandlung bekannt ist, gehören Magnetspulen und Magnetfeldgeräte, die starke und teils wechselnde Magnetfelder erzeugen, in die Hand erfahrener Therapeuten. Erfolgreich eingesetzt wird die Magnetfeldtherapie bei Durchblutungsstörungen, Schmerzzuständen und Wundheilungsstörungen. Inwieweit bestimmte Erkrankungen der Augen im konkreten Fall sinnvoll behandelt werden können, ist  nach Absprache mit Ihrem Augenarzt zu ermitteln. Evtl. lassen sich so unnötige Kosten für den Betroffenen vermeiden. Gegebenenfalls kann dieser Sie auch zu einem erfahrenen Therapeuten überweisen.

 
Homöopathie


Die Homöopathie hat eine über 200 Jahre alte Tradition, die zurück geht auf Samuel Hahnemann und dieser hat, wie viele Ärzte, die das "Buch der Natur' aufgeschlagen haben, Theophrastus Paracelsus studiert, so dass eine ganze Reihe von Anregungen zur Homöopathie bereits fast 500 Jahre alt sind.

Die in der Schulmedizin üblichen Modeströmungen sind spurlos an der Homöopathie vorübergegangen. Andererseits hat auch die Homöopathie ihre eigene Entwicklung und gerade im letzten Jahrhundert sind besonders viele Mittel entdeckt und entwickelt worden, die bei Augenerkrankungen hilfreich sind. Innerhalb der homöopathischen Behandlung wird immer eine Gesamtschau vom ganzen Menschen angestrebt und die Behandlung mit homöopathischen Mitteln hat immer eine ganzheitliche und eine individuelle, das heißt also eine allein dem Patienten zugeordnete Funktion. Es ist daher ein wissenschaftlicher Funktionsnachweis - im Sinne der schulmedizinischen Forderung - nicht möglich und auch gar nicht angestrebt. Die Therapie erfolgt entweder "Klassisch-homöopathisch", also mit einem oder ganz wenigen Mitteln in Folge, oder "komplexhomöopathisch" mit mehreren oder sogar vielen Mitteln im Hinblick auf einzelne Symptomenkomplexe. Zum Beispiel geht es bei der Behandlung des Grauen Star nicht primär um die Rückbildung von Trübungen der Augenlinse. sondern um die Behandlung von konstitutionellen Schwächen des Starpatienten, nämlich die Schwächen im Calcium-Magnesium- bzw. im Erdalkali-Mineral-Elektrolythaushalt, die, wenn sie behandelt werden, sekundär zum Stopp des weiteren Fortschreitens oder sogar zur Wiederaufhellung der Linse führen können. Wenn von schulmedizinischer Seite eine problematische, mit vielen Nebenwirkungen versehene, Therapie vorgeschlagen wird, sollte man aus der gleichen Verlegenheit den Mut haben, eine Therapie zur Mitbehandlung oder als Alternative heranzuziehen, die auf Grund ihrer weitgehenden Nebenwirkungsfreiheit nur zusätzliche Vorteile schaffen kann. Selbstverständlich ist die homöopathische Therapie im allgemeinen im Bereich der Augenheilkunde nur eine Zusatzherapie. Sie kann die Augenchirurgie und viele andere schulmedizinische Mittel nicht ersetzen. Dennoch kann zusammenfassend festgestellt werden, dass die Homöopathie auf dem Gebiet der Ophthalmologie wesentliche Beiträge leisten kann. Es ist selbstverständlich, dass dabei immer auch die eigenen, der Methode immanenten Grenzen, beachtet werden müssen und stets, sollte eine homöopathische Alternative in der Therapie nur nach genauer Kenntnis und Beachtung der schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden. Um so mehr, da es im Augenfach ja überwiegend um lokale Läsionen geht und die homöopathische Therapie ihrem Wesen nach eher eine konstitutionsbezogene Therapie und erst in zweiter Linie eine symptombezogene Therapie ist. Deshalb ist gerade der Miteinsatz der Homöopathie bei Augenerkrankungen, die primär Systemerkrankungen sind, wie Diabetes mellitus, Rheuma, Immunitätsstörungen etc., wo also der Gesamtzusammenhang beachtet werden muss, besonders sinnvoll.